Abfahrt

Am Sonntag ging es bereits um 8:30 los. Unsere Anreise war in 2 Etappen geplant. Am Sonntag bis Köln, 750 km ausschließlich Autobahn. Das schien ja nicht so schlimm zu sein, wo es doch in Deutschland auch kein Tempolimit gibt. So denkt der Laie! Letztendlich waren wir mit ein paar kurzen Pausen 10 Stunden unterwegs und erreichten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 77 km/h.

Aus dem Rundgang in Köln wurde nur eine Besichtigung des Doms um anschließend ins nahegelegene Maredo zum Abendessen zu gehen. Beim Eingang begrüßt uns ein Schild mit der Aufschrift: ” Heute für Sie da: Herr Zakzak”. Er machte seinem Namen wenig Ehre, aber die Steaks waren gut, so wie gewohnt und wir fielen mit vollem Bauch und leerer Geldtasche ins Bett.

Das Hotel in Mülheim um € 140 für 5 Personen inklusive Frühstück war wesentlich ansprechender, als es der Preis erwarten ließ und das Frühstück war umfangreich und ausgiebig.

Während der Weiterfahrt auf der zweiten Etappe zum Hafen in Langelille informierte uns der Vermieter, dass wir unser Boot bereits früher übernehmen können. Eine wirklich gute Nachricht!

Tatsächlich konnten wir unsere Jacht 2 Stunden früher übernehmen und nach gemütlichem Einräumen schipperten wir gemütlich Richtung Heerenveen.

Interessant wird es immer an den Brücken. Diese werden für die Schifffahrt so wie Zugbrücken weggehoben. Dazu muss der Autoverkehr warten bis das Schiff die Brücke passiert hat. Ein wahrlich erhebendes Gefühl :).

Die Nacht verbringen wir im Hafen “De Welle” etwas außerhalb von Heerenveen. Morgen gehts nach dem Frühstück weiter nach Akkrum und Grou.