Zurück zum Heimathafen

Der Morgen ließ einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke blitzen, für den Vormittag war aber wieder Regen vorhergesagt. Die Etappe war laut Kartenmaterial 30 km lang und führte hauptsächlich über breite Kanäle. 

Der Verkehr auf dem Wasser nahm mit jeder Seemeile zu und bei den wenigen Brücken staute es regelrecht und wir schlängelten uns im Konvoi zwischen schwer beladenen entgegenkommenden Frachtern durch.

Nach einigen Stunden erreichten wir das Tsujkemar, in dem sich eine kleine Insel mit Sandstrand befindet. Wir nutzen die Mittagszeit um anzulegen und die Crew abzufüttern. So wie während der gesamten Fahrt zeigte sich beim Essen wieder  der Grundsatz der Crew: Gegessen wird alles! Dies war aber auch nicht schwer, da der Smutje immer wieder köstliche Gerichte aus dem wenigen vorhandenen Proviant zauberte.

Nach der Besichtigung des Sandstrandes ging es weiter nach Echtenerbrug. 

Ein Ort, in dem ein Großteil des Freizeitschiffsverkehrs durchfahren muss und bei dem es immer wieder an der Brücke zu gewaltigen Staus kommt.  Ebenso befinden sich dort die beiden Tankstellen, an denen das Boot für die Übergabe vollgetankt werden muss. 

Hatten wir letztes Jahr in 7 Tagen ca 300 km zurückgelegt und dafür 350 Liter Diesel verbraucht, waren wir nach dem Tankvorgang überrascht. In 11 Tagen hatten wir ca 250 km  zurückgelegt und nur 110 Liter Diesel verbraucht. Da freut sich die Bordkassa.

Das letzte Anlegemanöver gelang Dank der perfekten Arbeit der Crew wie aus dem Lehrbuch und wir hatten reichlich Zeit um das erste Gepäck zusammenzupacken und im Auto zu verstauen. 

11 Tage auf der Julia, eine wunderbare und unvergessliche Zeit und Friesland eine absolute Empfehlung für einen tollen, erholsamen Urlaub.